Geschichte / Pokal
Der runde, profilierte Fuss ist mit glatten Zungen bis zum Nodus, der aus einer Weintraube gebildet ist, hochgetrieben. Dem entspricht der gewölbte Deckel, der von einer Weintraube bekrönt wird. Die konisch verlaufende Kuppa ist von einer auf kupfernem Grund aufgetragenen Emailmalerei ummantelt. In drei hochovalen Feldern sind mythologische Liebesszenen dargestellt. Die dazwischenliegenden Flächen zeigen helles Bandelwerk und einzelne Akanthuszweige auf dunkelblauem Grund. Im Deckel Schenkungsinschrift von 1774, auf dem Fuss die Inschrift "gemacht v. mir Tobias Hoese".
Herkunft: Europa, Deutschland, Augsburg
Datierung: um 1713
Hersteller(in): Johann Jakob II Bruglocher
Material: Silber vergoldet, Fuss Kupfer vergoldet
Emailmalerei, getrieben, gegossen, gepunzt, graviert
Masse: T 25 cm
Inventarnummer: G 17642
Provenienz:
- 31.12.1968: Giovanni Züst (1887-1976 ), Schenkung
- 1964: Auktionshaus Weinmüller, Ankauf
- Kulturmuseum St. Gallen