Ethnologie / Ein Paar Knochenarmbänder

Ein Paar Knochenarmbänder

"Skt. hasterucaka; Tib. Lag-gdup"

Knochenschmuck tragen Yogis und bestimmte Gestalten auf Kultbildern. Im Buddhismus versinnbildlichen diese Schmuckstücke die Verwandlung negativer seelischer Kräfte in die "Sechs Vollkommenheiten": Freigebigkeit, sittliches Verhalten, Geduld, Anstrengung, Meditation und Erkenntnis. Auf dem Mittelteil der Armbänder steht die Hauptfigur unter einem sog. "Ruhmesantlitz" auf einem menschlichen Körper und Lotos über einem Liebespaar.

Herkunft: Asien, Nepal
Material: Knochen geschnitzt
Masse: H 12,5 DM 8 cm
Inventarnummer: VK B 3740

Provenienz:
- 05.1957: Kulturmuseum St. Gallen, Ankauf
- Toni Hagen (17.08.1917-18.04.2003), Nepal

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