Geschichte / Model für Wachsfiguren, Gussform

Model für Wachsfiguren, Gussform

"Jesuskind oder Memento mori (Allegorie der Vergänglichkeit)"

Hälfte einer Gussform zum Herstellen von Wachsfiguren für Devotionalien (religiöse Andenken) oder Krippefiguren. Dargestellt ist das liegende Jesuskind oder eine Allegorie der Vergänglichkeit (memento mori) in Form eines schlafenden Kindes, das sich auf ein Kreuz stützt. Hier gibt es Vorbilder bei Gebäckmodeln um 1700, jedoch mit einem Stundenglas und Totenkopf statt eines Kreuzes. Das Kloster Glattburg (1781-2026) hatte etliche dieser Wachsmodel in seinem Bestand, was auf eine rege Herstellungstätigkeit und reiche Tradition verweist. Wachsfiguren wurden für Klosterarbeiten, als Votiv- oder Weihgabe oder für Weihnachtskrippen verwendet.

Herkunft: Europa, Schweiz, Ostschweiz
Datierung: 18./frühes 19. Jh.
Material: Gips modelgeformt
Masse: H 6,5 x B 27 x T 18 cm
Inventarnummer: G 2026.024

Provenienz:
- Benediktinerinnen-Abtei St.Gallenberg in Glattburg
- 11.05.2026: Kulturmuseum St. Gallen, Ankauf

Zur Sammlung hinzufügen

Zurück

Image

Ähnliche Objekte

Zweiteilige Schokoladen-Giessformen für Osterhasen aus der Konditorei Burkart in St.Gallen

Gebäckmodel für Fruchtgelees aus der Sammlung der Konditorei Burkart in St.Gallen, Quittenpastenmodel

Bibermodel, Gebäckmodel

Stempel mit Blüten- und Blattmotiven für Gebäck aus der Konditorei Burkart in St.Gallen