Ethnologie / Okimono: Ein Mann kontrolliert die Eier in seinen Verkaufskörben
Okimono (Zierplastiken).
In der Zeit des Niedergangs der altjapanischen Gesellschaftsordnung begannen sich nach 1180 viele Netsuke-Schnitzer auf die Anfertigung von kleinen Figuren zum Aufstellen (jap.
Okimono) zu verlegen, die häufig nur vergrösserte Netsukes darstellten.
Sie spiegeln das japanische Alltagsleben mit Realismus und einem Sinn für Humor wider.
Herkunft: Asien, Ostasien, Japan
Datierung: Ende 19./Anfang 20. Jh.
Material: Elfenbein mit farbiger Fassung
Masse: H 15 x B 12 x T 10 cm
Inventarnummer: VK B
4989
Provenienz:
- 10.06.2009: Gertrud Brunner-Brunner, Schenkung
- Kulturmuseum St. Gallen