Geschichte / Porträt einer Dame aus St.Gallen, Bildnis
Bild einer Dame in schwarzer Kirchentracht.
Die dreiviertellangen Pagodenärmeln sind mit Spitzenvolants verziert.
Dazu trägt sie reichen Schmuck, mehrere Goldketten und eine Taschenuhr.
Auf ihrem Kopf sitzt eine Pelzmütze aus Zobel- oder Marderfell, "Huet" oder "Hinterfür" genannt - eine Mode, die nach 1620 von Frankreich in die Schweiz kam.
Unter dieser Kappe trugen die St.Gallerinnen zwei Hauben, die erste aus schwarzem Samt oder Seide mit seitlichen Spitzenrüschen und über der Stirn drei halbrunden schwarzen Spitzenzacken.
Darüber lag noch eine weisse Haube mit Rüschen, welche seitlich unter der Pelzhaube hervorschauen.
Datierung: 1695
Hersteller(in): Sylvester Veyel (1677-1741)
Material: Öl auf Leinwand
Masse: H 81 x B 66,2 x T 2,5 cm
Inventarnummer: G 13564
Provenienz:
- 06.05.1930:, Altbestand
- Kulturmuseum St. Gallen