Ethnologie / Maniokreibe

Maniokreibe

Die Reibe weist rechteckähnliche, gebogene Grundform auf, deren einte Hälfte mit Kieselsteinchen versehen ist, auf der anderen befindet sich ein l-förmiges Stück Holz, das parallel zur Längsseite und bis zum Beginn der Steinchenfläche verläuft
Bemalung: Pflanzen- und geometrische Ornamente in den Farben Orange und Gelb. Diese Raspel oder Reibe dient vorwiegend zum Zerkleinern von Maniok, dem Grundnahrungsmittel der meisten Indianervölker Brasiliens. Mit der einen Hand hält man das auf den Boden gestützte Instrument fest und zerreibt mit der anderen die Frucht.

Herkunft: Amerika, Südamerika, Brasilien, Amazonas, Rio Curicuriari, Rio Uaupés
Datierung: 1967 (Erwerb; gekauft auf einer Ausstellung zum "Dia do Indio" in Brasília am 19.04.1967)
Material: Holz, Kieselsteine, Bemalung, Baumharz, Pech
Masse: H 101,50 cm x B 46,00 cm x T 17,00 cm cm
Inventarnummer: VK Am XII 2005.461

Provenienz:
- 25.03.2005: Johannes Lüders, Ankauf
- Kulturmuseum St. Gallen

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