Geschichte / 4 Flohfalle, um 1750.
Flohfallen wurden unter der Kleidung, in der fülligen Perücke oder um den Hals gehängt getragen. Der Behälter wird aufgeschraubt, um einen kleinen Lappen hineinzustecken, der mit Honig, Blut, Harz und verschiedenen Duftstoffen getränkt ist. Diese locken die Flöhe magisch an, die durch die kleinen Löcher ins Innere schlüpfen und dort kleben bleiben. Die Flohfalle war lange Zeit intern als Nadelbehälter inventarisiert.
Datierung: um 1750
Material: Bein (Knochen)
Masse: H 8,6 cm
Inventarnummer: G 1996.040
Provenienz:
- 18.06.1996: Gisela Fehrlin (1933), Schenkung
- Kulturmuseum St. Gallen