Geschichte / Petroleum-Wandlampe
Die Lampe sitzt auf einem geschwungenen Messingband, das an der Wand befestigt wird. Der Brenner mit Dochtregulierung ist abschraubbar und schliesst den Brennstoffbehälter vollständig ab. Darüber befindet sich der Glashalter mit dem zylindrischen Glaskamin, welcher den Dochthalter mit dem Hohldocht ummantelt. Die Höhe des konischen Lichtschirms ist verstellbar. Die ersten Petroleumlampen stammten aus den USA und kamen um 1860 nach Europa. Den Brennstoff gewinnt man durch die Destillation von Erdöl. Im Vergleich zu pflanzlichem Öl ist Petroleum dünnflüssiger, steigt im Runddocht leichter zum Brenner auf und verbrennt mit hellem Licht fast rauchfrei und geruchlos. Da es jedoch leicht entzündbar ist, musste der Tank geschlossen und vom Brenner getrennt sein.
Datierung: um 1880
Material: Petroleum. Messing, Glas
Masse: H cm x T 41 DM 12,5 cm
Inventarnummer: G 1993.032
Provenienz:
- 29.10.1993: Hanno Müller-Kunkler, Ankauf
- Kulturmuseum St. Gallen