Geschichte / Florentiner-Lampe, Römische Lampe; Öllampe
Die dreischnauzige Florentiner oder Römische Lampe mit Tragring ist in der Höhe verstellbar.
Auf mittlerer Höhe liegt der Ölbehälter mit abnehmbarem Deckel.
Damit Dochtnadel, Dochtzange und Löschhütchen nicht verloren gehen, sind sie mit Kettchen an der Öllampe befestigt.
Dochtnadel und Dochtzange brauchte man, um das Ende des Dochts vom Ölbehälter durch die Schnauze zu stossen und anschliessend in der gewünschten Höhe herauszuziehen.
Das Löschhütchen war zum Löschen der Flamme nötig.
Der Name Florentiner Lampe rührt daher, dass solche Öllampen seit 1750 in Florenz serienmässig hergestellt wurden.
Verbreitet waren sie hauptsächlich im 19.
Jahrhundert.
Herkunft: Europa, Italien
Datierung: 19. Jh.
Material: Öl / Messingguss
Masse: H 44,0 DM 12,5 cm
Inventarnummer: G 18238
Provenienz:
- 1970:, Altbestand
- Kulturmuseum St. Gallen