Geschichte / Milchkanne, Sahnegiesser
Kleine Milchkanne mit Deckel für Kleingeschirr (urspr. Bestandteil eines Solitär- bzw. Tête-à-Tête-Geschirrs). Breite birnenförmige, stark gebauchte Kanne mit kurzem Hals, plastischer Rippdekor auf der Wandung (in der Art "Gebrochener Stab"). Gebogener Henkel (Volutenhenkel) mit aufgesetzter Daumenplatte. Deckel mit plattem Pilzknauf. Dieser gehörte ursprünglich nicht zu dieser Kanne, sondern zu einer Teekanne, da er ein Abzugsloch hat. Dekor: Japan in Purpur. Eine Kombination von Astern und Päonien in Camaïeu-Purpur. Seltenes Stück (laut Franz Bösch, Sammler und Autor des Werks "Zürcher Porzellanmanufaktur 1763-1790").
Herkunft: Europa, Schweiz, Zürich, Kilchberg - Schooren
Datierung: 1768-1771
Material: Porzellan glasiert; Muffelfarbe
Masse: H 8,5 x B 9 x T 7 cm
Inventarnummer: G 17942
Provenienz:
- 1970:, Altbestand
- Kulturmuseum St. Gallen